Working in Projects gUG ist ein Sozialunternehmen mit Sitz in München (Werksviertel-Mitte, Ostbahnhof), das auf der zwanzigjährigen künstlerischen sowie organisatorisch-projektbezogenen Erfahrung von Anna Conti (www.annaconti.com) aufbaut.
Zwischen 2016 und 2025 hat die Gründerin der WIP gUG, Anna Conti, in Bayern eine Reihe von Sensibilisierungsprojekten zu Themen wie Rassismusbekämpfung, Inklusion, Wertebildung und Frieden initiiert und umgesetzt, an denen zahlreiche Schulen beteiligt waren
Ein Forum für die Praxis der Demokratie ist geplant in München, vom 11. bis 12. September 2026
Im Herbst 2026 entsteht in München ein Raum des Dialogs: ein Forum für Vereine, Schulen, Sozialunternehmen und Institutionen, die sich mit Demopraxie beschäftigen.
Dieses von Michelangelo Pistoletto in Cittadellarte entwickelte Konzept beschreibt die praktische Weiterentwicklung und lebendige Umsetzung demokratischer Prinzipien.
Der Ansatz verbindet lokales Handeln mit den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen, um soziale Erneuerung, kollektive Intelligenz und Kooperation zwischen Praxis und Politik zu fördern.
Warum dieses Projekt? Worum geht es?
Ausgehend von den heutigen krisenhaften Verhältnissen scheint der Dialog eine entscheidende Voraussetzung für eine friedliche und nachhaltige Gesellschaft, in dem effektiven Lösungen und Antworten auf die heutigen Herausforderungen erarbeitet werden.
Ziel des Projekts ist es, die Bedarfe und Notwendigkeiten vor Ort zu erfassen und an die Kommunalpolitik weiter zu vermitteln.
Das Vorhaben gründet auf die UNO-Agenda 2030, Punkt 4 Bildung, da Bildung der Schlüssel für die Zukunft ist, und soll Teil des Internationalen Großprojekts „Demopraxia“ des Künstlers Michelangelo Pistoletto werden, das in vielen Städten weltweit stattfindet.
Dafür werden ca. 50 Vereine, Organisationen, Ehrenamtlichen, Schulen und mit Schwerpunkt Bildung einbezogen werden.
Dies wird durch das bestehende soziale Umfeld, das von WiP in den vergangenen Jahren durch viele Aktivitäten aufgebaut wurde, ermöglicht. Indem WiP unbürokratisch und inklusiv tätig ist, erfüllt es die Voraussetzungen, die angestrebten Ziele zu erreichen.
Das Projekt findet im “Werksviertel-Mitte“ statt, eins der dynamischsten Orten in München, das von Leben pulsiert, multikulturell, ökologisch, künstlerisch, sozial und bestens vernetzt ist.
In der ersten Phase werden sich die am Projekt beteiligten Organisationen regelmäßig treffen und ausgehend aus den jeweiligen Erfahrungen, Know-hows und kulturellen Hintergrund die bestehenden Verhältnisse analysieren, vertiefen und sich darüber austauschen.
HOCKWERTIGE BILDUNG

Zeitraum – Das Programm
Das internationales Projekt, das sich an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen orientiert, läuft von April bis November 2026.
„Eine gerechte, inklusive und hochwertige Bildung sowie Lernmöglichkeiten für alle bereitstellen.“
Es sind ca. 10 Treffen geplant zur Vorbereitung und Planung mit den beteiligten Organisationen (Inhalte, Mitwirkende, Kooperationspartner). Durch diese dialogische Kommunikation entsteht bereits ein wichtiges konstruktives Prozess. Dies wird durch die Pluralität und interdisziplinäre Herkünften der Beteiligen begünstigt.
Der wichtigste Moment mündet in zwei großen Aktionstage.
Am ersten Tag werden sich alle beteiligte Organisationen treffen und sich über die bis dahin durchgeführte Arbeit austauschen und die Ergebnisse zu einer dynamischen Synthese zusammenführen. Davon ausgehend werden am zweiten Tag die erarbeiteten Kenntnisse sozialisiert und einem breiteren und vielfältigen Publikum präsentiert.
Es findet ein Markt der Ideen statt: an verschiedenen thematischen Tischen können die Teilnehmer sich informieren, austauschen und ihre Ideen und Visionen über inklusive und hochwertige Bildung einbringen. Die Ergebnisse werden in Form von konkreten Forderungen an die Lokalpolitiker weitergeleitet.
WIPs Team sucht derzeit gezielt Fördermittel für die beiden Veranstaltungstage, die den Kern und den Höhepunkt des Projekts bilden.
Am Freitag, 11. September, findet das eigentliche Forum statt – mit rund 50 Vertreter*innen aus Schulen, Organisationen und Bildungseinrichtungen. Der Austausch erfolgt in moderierten Gesprächsrunden und wird durch künstlerische Beiträge ergänzt, die Innovation und Kreativität fördern.
Am Samstag, 12. September, folgt dann die öffentliche Veranstaltung, ein partizipatives Bildungsformat mit Expertinnen und verschiedenen Künstlerinnen.
Wirkung
Durch das Projekt werden sich die Bildungsvoraussetzungen insbesondere für benachteiligten Gruppen wie Migranten oder Kinder mit Beeinträchtigungen bessern und dadurch auch mehr Schulerfolg erzielt.
Die Zusammenarbeit der einbezogenen Organisationen wird intensiviert. Durch die vielen Kooperationen wird sich der inklusive Ansatz als erstrebenswertes und realistisches Ziel in der Stadtgesellschaft stärker durchsetzen.
Der Dialog mit den Lokalpolitikern wird die Vorstellung einer hochwertige Bildung, die alle einbezieht und den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist, noch bewusster machen. In dem das Projekt so eine breite soziale Basis hat und auch Ehrenamtliche einbezieht, wird sich die soziale Vernetzung stärken.
Dies ist gleichzeitig die Voraussetzung für die Nachhaltigkeit des Projekts, das von den einbezogenen Organisationen und Personen fortgesetzt werden kann.
Bei diesem zweitägigen Forum kommen 50 Expert*innen in einer geschlossenen Sitzung zusammen, um Verantwortung innerhalb der Gemeinschaft zu reflektieren und Kooperation und Partizipation zu fördern.
Nun entsteht – im Rahmen des Forums DEMOPRAXIA – ein neues Format, das durch seinen didaktischen, praxisorientierten, zugleich innovativen und kreativen Charakter überzeugt.
Mehr über das Konzept: www.demopraxia.org / www.cittadellarte.it